MEDITATION DES MONATS, 20. Dezember 2009 bis 20. Jänner 2010
Die Tragödie des modernen Menschen drückt sich sehr klar in den folgenden Sätzen von Jesus Christus aus dem Thomasevangelium aus:
Jesus sprach, “ das Königreich ist wie ein Mann der in seinem Feld einen Schatz verborgen hatte, von dem er nichts wußte. Nach seinem Tod hinterließ er das Feld seinem Sohn. Dieser wußte auch nichts davon. Er nahm das Feld und verkaufte es. Jener der es kaufte, pflügte das Feld und fand den Schatz. Er begann Geld mit Zinsen zu verleihen.” (Tm, 109)
Was könnte besser die Tragödie des modernen Menschen ausdrücken? Jeder von uns trägt in seinem Herzen einen Schatz vergraben, von dem die meisten nichts wissen – einen Fokus der göttlichen Präsenz, der den Kode der zukünftigen Entwicklung des Universums in sich trägt. Auch unsere Schulen lernen den Kindern nichts über diesen Schatz, der von allerhöchster Wichtigkeit, nicht nur für die Gegenwart, aber auch für die Zukunft ist.
Das Problem ist folgendes, daß es Mächte und Zivilisationen im Universum gibt, die diesen unerkannten Schatz ausfindig gemacht haben. Aufgrund der menschlichen Unwissenheit können sie Völker auf der Erde manipulieren, und so wichtige Informationen für ihre eigenen Zwecke nutzen. In der Zwischenzeit haben sie eine Vielfalt an verführerischen Methoden entwickelt, durch die es ihnen möglich ist Menschen in einen isolierten Seinszustand zu halten, während es mit der Erde bergab geht.
Die einzige Möglichkeit um von diesem gefährlichen Weg abzukommen ist die Menschen, die sich
diesem “verborgenen Schatz auf dem Feld” bewußt sind zu unterstützen. Das Ziel dieser
Meditation ist, daß der Mensch zu dem wird was er wirklich ist.
- Gehe in Dich, sei vollkommen präsent. Stell Dir vor, daß hinter Deinem Rücken Dein Höheres Selbst steht, die göttliche Dimension Deines Seins. Die Visualisierung ist nicht so wichtig, wichtiger ist das Gefühl ihrer Gegenwart in Deinem Rückenraum.
- Dann stell Dir vor ein paar Schritte rückwärts zu gehen um in ihre Präsenz einzutauchen, sodaß Dein Herzzentrum eins wird mit ihrem Herzzentrum und so beide sich vereinen
- Nun stell Dir vor, daß aus den vereinten Herzen Funken, wie Bienen aus dem Bienenkorb ausschwärmen. Sie wissen genau wo ihr Ziel ist. Du brauchst die Funken der “Inspiration zum Sein” nicht einer bestimmten Person zu senden, sie könnte so in ihrer Eigenständigkeit gefährdet werden. Erlaube den Funken daß sie ihr Ziel von alleine finden, und zwar dort, wo eine gewisse Offenheit gegenüber der göttlichen Inspiration gegenwärtig ist. Auf diesem Weg können wir täglich eine Quelle der Inspiration für unbekannte Menschen sein und ihnen zu persönlicher Umwandlung und Erwachen verhelfen – dies ist nicht nur eine göttliche Inspiration, aber ebenso unsere, gefärbt mit unserer persönlichen selbstlosen Hingabe.
Übersetzung: Alexandra von Hellberg
- Anmelden oder Registrieren um Kommentare zu schreiben

